תמונות בעמוד
PDF
[ocr errors]
[ocr errors][ocr errors]

And now the improving fons ofRome behold The scenes of Attic elegance unfold,

[ocr errors]
[ocr errors][ocr errors][ocr errors][merged small]
[ocr errors]
[ocr errors]

, Opitz.

(S. vvn ihm oben, S. 4»- — Auch i« der Lehrvoesie gab er in Deutschland zuerst den To» an: und nicht darum bloß, sondern auch ihres inner», reichhaltigen Werths r«ge», find seine Lehrgedichte noch jetzt der dankbarsten Aul) merksamkeit würdig. — Das, woraus die erste folgend« Stelle» genommen ist, hat die Aufschrift: Zlatn«, oder von Ruhe des Gemüths, und macht dem Herzen des Dichters eben so viel Ehre, als seiner so richtig geleiteten Urtheilss kraft. Zlama, oder Zal«rna, hieß ein Flecke» in Siebenbürgen, nicht weit von Weisse»burg, wo damals Vpiy lebte. Auch der beschreibende Theil dieses Gedichts hat viel wahre Poesie.

Das Gedicht, vielgut, woraus die zweite Probe genommen ist, hat seine Aufschrift von einem so benannte» Lußschlösse des Herzog« Heinrich Wenzels von Münfterberg in Schlesien erhalten; und der Dichter nahm, wie es scheint, von diesem Namen selbst Gelegenheit, die Frage vom höchsten Gute zum Inhalt dieses, in seiner Art sehr schätzbaren, Lehrgedichts zu machen, und hernach von diesen allgemeine» Bettachtungen zur Beschreibung jenes angenehmen Landsitzes überzugehen.)

Aus dem Gedichte: Von Ruhe des
Gemüths.

O! wohl demselben, wohl, der ft kann einsam leben.

Und seine ganze Zeit den Feldern hat gegeben.
Liebt nicht der Städte Lust, und ihren falschen Schein,
Da oft zwar pflegt mehr Geld, doch auch mehr Schuld
zu sein'.

Er darf sein Hütlein nicht stets in der Hand behalten, Wann er nach Hose kömmt, und vor der Thür erkab ten.

Fh' alS er Audienz (Verhör ist viel zu schlecht)
Zuwege bringen kann, und ungerechtes Recht.
Da pralet einer her mit großen weiten Schritten,
Der, wann ein guter Mann ihn hat um was zu bit«
ten.

Der besser ist als er, und viel mehr weiß und kann,
So stehet er ihn kaum halb über Achsel an,
Und fertigt ihn kahl ab. Bald trifft sich eine Stunde,
Wann niemand drauf gedenkt, so geht er selbst zu
Grunde

Und seine Pracht mit ihm; es pflegt nur so zu zehn, Man muß hier, wie es kömmt, bald liegen, und bald stehn.

Noch blähen sie sich auf, und dürfen sich erheben,
Als jeder, gebe Gott, müßt ihrer Gnade leben,
Verbringen mit Banket und Spielen ihre Zeit,
Und mangelt ihnen nichts als blos die Frömmigkeit.
Das weiß ein Feldmann nicht, und was die Städte
haben,

Da der ein Weib ihm freit, ein andrer löst begraben;
Der läuft, der weint, der lacht, die meisten suchen
Geld,

Und wann es funden ist: so muß es in die Welt.
Da sieht man eine Frau, die ihren Mann zu schonen.
Der ohne dieß schwach ist, den Knechten pflegt zu loh>
nen,

Und giebt umsonst hinweg das, was ihr dennoch bleibt;
Und was man weiter noch in solchen Oettern treibt.
Da List, da Hurerei, da Schwören, Schelten, Ilm
chen

Gemeine Sachen sind, da nichts ist, als Besuchen,
Als tiefe Reverenz, die nicht von Herzen kömmt;
Da einer dem sein Gut, und der dem andern nimmt.
Das weiß ein Feldmann nicht. Die grausame Trom:
pete

Noch auch der Trommelschall jagt ihn nicht aus dem
Bette,

Wie er noch halb voll Schlaf muß auf die Wälle gehn. Aus seines WeibeS Schooß, und i» der> Rüstung, stehn.

« הקודםהמשך »