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Prior.

(S. von ihm B. l. S. t44- — Sein Lehrgedicht, 8«. i.0-Vl0X, on rke Vsniry of tke World, besteht aus drei Böchern, in welchen Salomen die Erfahrungen und Bemerkungen seines Lebens, in Rücksicht auf die drei HauxtgegenSZiu de dieses Gedichts, Wissenschaft, Vergnügen und N?«chc, vorträgt. Eben durch diesen immer fortwährenden , Handlungsleenn, und doch zum Tbeil erzählenden Vortrag h,u das Ganze eine sehr ermüdende Einförmigkeit erhalten: auch sind eben diese Betrachtungen von andern englischen Lehr, dichtem weil besser und eindringlicher angestellt worden. Uebrigens wird kein aufmerksamer Leser den Fleiß verkennen, Mit welchem prior dieß Gedicht ausarbeitete, noch die einzelnen Schönheiten und poetischen Blicke. Eine der besten Stetten ist folgende, über die Zweifel, worin die bloße Vernunft über unfern Zustand nach dem Tode umher schwankt/ und worüber sie bloß durch Offenbarung, die dem Salsmoin der Folge durch einen Engel geschieht, beruhigt «erden kann. ^- Vergl. Duschs Briefe, Th. u. n. A. Br. XI.

Ein zweites Gedicht von prior, unter der Aufschrift!

»li»a, »7 lie ?>o°^e/> »/ k^e M»^> ,i>-ek <7a»«>^, gehört

gleichfalls zur didaktischen Gattung, wenn man eö anders nicht lieber zur saririschen rechnen will; denn es ist e» scherzhaftes Lehrgedicht, und, so viel ich weiß, das einzige in seiner Art. Vielleicht wäre diese Behandlungsart das wirksamste Mittel, die, auch in unfern Tage« oft übertriebe, ne, Spitzfindigkeit und unnütze Grübelei iii philosophischn Untersuchungen in ihrer ganzen Lächerlichkeit so darzustellen, wie hier prior mit der Streitfrage über den Sitz der Seele, witzig und launig genug, versucht hat. Manier, Ton uni VerSart sind eine sehr schickliche, und gewiß nicht unglückliche, Nachahmung des ZZurlerischen Hudibras, dessen ganzes Kolorit jedoch lebhafter und anziehender ist. Die Unterredung wird zwischen Matthew und Richard geführt; ü»d der letztere sucht in folgender Stelle darzuthun, daß die Ee« le keinen festen, sondern einen veränderlichen Sitz im menschlichen Körper habe, und zwar immer in demjenigen Theile desselben, welcher das Werkze», rinn zur Zeit herrscheude» Leidenschaft ist.)

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With an imperfect Hand, and trembling Heart, Her Love of Truth superior to her Art, Already the reflecting Muse has trac'd The mournful Figures of my A&tion past. The pensive Goddess has already taught How vain is Hope, and how vexatious Thought; From growing Childhood to declining Age How tedious every Step, how gloomy ev'ry Stage. This Course of Vanity almost compleat Tir'd in the Field of Life, I hope Retreat - In the still Shades of Death: for Dread and Pain And Grief will find their Shafts elanc'd in vain And their Points broke, retorted from the Head, Safe in the Grave, and free among the Dead.

. Yet tell Me, frighted Reason! what is Death 2 -
Blood only ftopp'd, and interrupted Breath? -
The utmost Limit of a narrow Span,
And End of Motion which with Life began?
As Smoke that rises from the kindling Fires .

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So vanifhes our State, fo país our Days: - -
So Life but opens now, and now decays: • *
The Crudle and the Tomb, alas! fo nigh;
To live is icarce diftinguifhd from to die

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