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And tailour cryes, and falles into a coffe (für cough);
And then the whole Quire hould their hippes, and loffe (für lagh).

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I, 1, 208: Helen, to you our mindes wee will vnfould: Tomorrow night, when Phoebe doth beholde Her siluer visage, in the watry glasse, Decking, with liquid pearle, the bladed grasse (A time, that louers flights doth still conceale) Through Athens gates, haue wee deuis'd to steale And in the wood, where often you and I, Vpon faint Primrose beddes, were wont to lye, Emptying our bosomes, of their counsell sweld, There my Lysander, and myselfe shall meete, - And thence, from Athens, turne away our eyes, etc. Und Prosa I, 2, 4: Here is the scrowle of euery mans name, which is thought fit, through al Athens. to play in our Enterlude, before the Duke, and the Dutches; on his wedding day at night. Unmöglich kann der Dichter oder einer, der sein Manuskript kopierte, so interpungiert haben; wohl aber entspricht diese Ueberladung mit Zeichen der Vorstellung, daß ein Halbgebildeter die Aufgabe hatte, eine Nachschrift druckfertig zu machen, in welcher begreiflicher Weise die Interpunktion unterblieben war. Auf diesem Wege erklären sich auch solche Mißverständnisse wie III, 2, 237: Herm. I vnderstand not, what you meane by this. Hel. I doe. Perseuer, counterfait sad lookes ete. für: Ay, do, persever: counterfeit etc. und V, 318: How chance Moone-shine is gone before? Thisby comes backe, and findes her louer. für: How chance Moonshine is gone before Thisbe comes back and finds her lover? 3. Einzelne Fehler in den Personen-Rubris (wie z. B. in der Scene IV, 2, wo die Folio schon das Richtige herstellt) konnten möglicher Weise dem Dichter selbst entschlüpft oder Schuld des Setzers sein; aber die Unfestigkeit der Personenbezeichnungen, wie sie durchweg in der ersten Quarto herrscht und in die folgenden alten Ausgaben übergegangen ist, war durchaus gegen die Art Shakespeares. Überall, wo wir echten Tert vor uns haben, ist er in solchen Dingen sehr genau. Coriolan heißt in den Rubris des ersten Aktes der nach ihm benannten Tragödie immer nur Mar

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The louer, and the Poet are of imagination all compact.
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The Poets eye. in a fine frenzy, rolling, doth glance
From heauen to earth, from earth to heauen. And as

*) Allerdings finden sich auch hier schon Stellen wie: I could play Ercles rarely, or a part to teare a Cat in, to make all split the raging rocks: and shiuering shocks, shall breake the locks of prison gates etc.

Imagination bodies forth the formes of things
Unknowne: the Poets penne turnes them to shapes.
And giues to ayery nothing, a locall habitation,

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V, I, 29:
Ioy, gentle friends, ioy and fresh daies
Of loue accompany your hearts.

Lys. More then to us, waite in your royall walkes, your

boorde, your bedde. Thes. Come now: what maskes, what daunces shall wee haue,

To weare away this long age of three hours, betweeñe
Or after supper, and bed-time? Where is our vsuallmanager
Of mirth? What Reuels are in hand? Is there no play,
To ease the anguish of a torturing hower? Call Philostrate.

Während diese so leicht zu hebende Verwirrung eine beruhigende Bürgschaft für die Richtigkeit des Wortlauts bietet, beweist sie andrerseits unumstößlich, daß weder die Handschrift des Dichters noch eine Abschrift derselben in den Händen des QuartoHerausgebers gewesen sein kann.

Nehmen wir dazu die allgemeinen Merkmale der Quartos, die Hinweisung des Titels auf die Theater-Aufführungen statt auf original copies, auf welche die Folio sich beruft, und den Mangel einer Widmung, wie sie damals ein rechtmäßiger Herausgeber in seinem eigenen Interesse nie unterließ, ein unrechtmäßiger aber nicht wohl wagen durfte, so bildet das alles zusammen einen Indizien-Beweis, auf welchen der Wahrspruch kaum anders ausfallen kann, als daß auch die erste Quarto des Sommernachtstraums zu den von der Folio gebrandmarkten surreptitious copies gehört, und daß wir demnach, da die folgenden Ausgaben nur auf ihr beruhen, das Stück nicht unmittelbar aus des Dichters Hand, sondern nur in einer durch Mittelspersonen überlieferten Gestalt besitzen.

Und was ergiebt sich daraus?

Für das lesende und genießende Publikum zum Glück nichts. Dies hat allen Grund, den Freibeutern dankbar zu sein, welche die lieblichste aller dramatischen Dichtungen vor dem Untergange

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