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*) Das Princip kommt allerdings nur gelegentlich, S. 112, zur Anerkennung: Even on Schmidt's own theory, in which I agree with him, that the Qq are surreptitious copies taken down from stage-representation, it is likely etc.

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daran zweifeln, als auch neue und neueste Herausgeber in ihrer Wahl zwischen dem Echten und Unechten sehr unsicher gewesen sind und manchmal eine entschiedene Vorliebe für das letztere gezeigt haben. Zudem bietet die einfache Thatsache, daß die Folioherausgeber den Tert einer Quarto für würdig hielten, ihrer Sammlung einverleibt zu werden, eine nicht zu unterschätzende Bürgschaft für die Richtigkeit desselben. Sie haben sich wohl gehütet, zur ersten Quarto von Romeo und Julia oder von Hamlet zu greifen; die von ihnen gewählten Vorlagen verdienen das höchste Lob, wenn man die wahrscheinliche Art ihrer Entstehung bedenkt. Schon der Quarto-Tert Richards III gab zu einer anerkennenden Bemerkung Anlaß; in andern Dramen tritt die Sorgfalt der Herausgeber noch deutlicher hervor. Darum kann auch die Stellung des kritischen Herausgebers zu den Stücken dieser Klasse keine wesentliche Aenderung erfahren. Der Vorteil, den das Vorhandensein von zwei von einander unabhängigen Redaktionen in Quarto und Folio namentlich in den Fällen bietet, wo die angezweifelte Richtigkeit einer Lesart durch die Uebereinstimmung der beiderseitigen Texte gewährleistet wird, geht allerdings verloren, aber schließlich wird doch nichts übrig bleiben als sich in das Unvermeidliche zu fügen und sich einem ausschließlich auf die Quartos basierten Text gegenüber eben so zu verhalten wie bei den Stücken, welche wir allein aus der Folio kennen. Einzelnes, was bisher kein Bedenken erregte, wird allerdings erst jetzt verdächtig erscheinen und den Scharfsinn der Emendatoren herausfordern, doch wenn man davon eine förmliche Entstellung des Textes fürchtet, so ist es eine beruhigende Wahrnehmung, daß Konjekturen gewöhnlich nur bei demjenigen Beifall finden, der sie selbst gemacht hat. Es sei erlaubt, den weiter unten zu führenden Beweis, daß die Folio aus den Quartos, und diese wahrscheinlich aus Theaternachschriften hervorgegangen, für ein einzelnes Drama, den Midsummer-Night's Dream, zur Probe als erbracht anzunehmen und Stellen zu bezeichnen, an welchen man bisher keinen oder geringen Anstoß genommen, die aber unter der gemachten Voraussetzung ohne Zweifel als korrumpiert erscheinen werden. Um zugleich von dem Gesamtumfange der ganzen Frage einen vorläufigen Begriff

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